Wirtschaftsrecht Die Anzahlungsbürgschaft als Sicherungsmittel

Bei der vertraglichen Gestaltung einer Anzahlungsbürgschaft ist Sorgfalt geboten. Dies gilt umso mehr als vorbereitete Formulierungen rasch als Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) einzuordnen sind und dann einer strengen Inhaltskontrolle unterliegen. Durch AGB kann der Werkunternehmer (Auftragnehmer) grundsätzlich nicht zur Stellung einer Bürgschaft verpflichtet werden, in welcher der Bürge auf sämtliche Einreden aus dem Werkvertrag oder Anlagenkaufvertrag zwischen dem Auftraggeber und dem Auftragnehmer verzichtet. Mit gewissen Einschränkungen ist eine solche Regelung aber auch in AGB wirksam. Auf diese Weise erhält der Auftraggeber für seine Anzahlung eine werthaltige Sicherung.

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