Mindestlohn für „Amateur“-Fußballspieler

Fußballspieler sind Arbeitnehmer. Das gilt jedenfalls dann, wenn sie aufgrund eines Vertrages gegen Entgelt tätig werden. Sie erfüllen dann die Kriterien, die nach herrschender Rechtsprechung den Status als Arbeitnehmer begründen: Sie sind zum einen in die betriebliche Organisation ihres Arbeitgebers – regelmäßig des Vereins – eingegliedert. Zum anderen sind sie in ihrer Tätigkeit weisungsgebunden, da sie über Zeit, Ort, Inhalt und Gestaltung ihrer Tätigkeit nicht selbständig entscheiden können.

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Befristung von Arbeitsverträgen im Profi-Fußball

Profi-Fußballvereine stellen Trainer und Spieler regelmäßig nur befristet ein. Während bei Trainern Ein- oder Zweijahresverträge üblich sind, werden Spieler gerne auch für eine längere Laufzeit verpflichtet. Auf diese Weise versuchen die Vereine, sich die Tätigkeit von hoffnungsvollen Talenten langfristig zu sichern oder jedenfalls eine Abfindungssumme zu erhalten, wenn die Spieler später zu einem anderen Verein wechseln sollten.

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