Sportrecht – „Datenbank für alle Veranstalter wäre sinnvoll“

Nach Kenntnis von einem möglichen Dopingverstoß leitet der zuständige Verband oder die NADA ein Ergebnismanagementverfahren ein. Im Zuge dessen kann der Athlet vorläufig suspendiert werden, wodurch er die Berechtigung zur Teilnahme an offiziellen Wettkämpfen verliert. Manche Sportler ignorieren diese Entscheidung und nehmen trotz Suspendierung an Wettbewerben teil.

Über die Voraussetzungen und den Ablauf im Falle einer vorläufigen Suspendierung bei einem bekannt gewordenen, möglichen Dopingverstoß und die Möglichkeiten zur effektiven Durchsetzung sprach der Deutschlandfunk (DLF) im Interview mit dem Stuttgarter Sportrechtler Dr. Marius Breucker aus der Kanzlei Wüterich Breucker am 29. Juli 2017:

 

Hier geht es zum Interview: Sportrecht – „Datenbank für alle Veranstalter wäre sinnvoll“

 

Verlorener Kampf Greifen die sportrechtlichen Instrumente gegen Doping

Am Kampf gegen Doping scheiden sich die Geister: Die einen sehen darin eine Kernaufgabe des Sports, die anderen rufen nach staatlichen Gesetzen. Die einen halten den Kampf für „verloren“ oder „scheinheilig“, die anderen glauben an einen langfristigen Erfolg. Welche Mittel aber stehen dem Sportrecht überhaupt zur Verfügung? Sind die Satzungen und Anti-Doping-Ordnungen der Verbände letztlich stumpfe Schwerter? Oder entwickelt sich im Kampf gegen Doping ein neues internationales Sportrecht, das als Vorbild auch für andere Bereiche des Sports dienen kann?

Verlorener Kampf Greifen die sportrechtlichen Instrumente gegen Doping.