Von den Risiken und Nebenwirkungen eines Zivilprozesses

Wenn Vertragsverhältnisse streitig werden, muss ein Unternehmen sein Recht notfalls auch vor Gericht suchen.

Von den Risiken und Nebenwirkungen eines Zivilprozesses
Marius Breucker

Die Entscheidung für oder gegen einen Zivilprozess wird das Unternehmen in erster Linie anhand der objektiven Rechtslage treffen. “Erfahrene Juristen bezeugen, dass es vor Gericht von Vorteil sein kann, wenn man im Recht ist.” So schön das Bonmot von Graham Chapman ist, so sicher ist auch: Wenn es um die Durchsetzung eines Rechtes vor Gericht geht, reicht es eben nicht immer, im Recht zu sein.

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Die weichen Faktoren des Zivilprozesses

Unternehmen sollten vor einem Zivilprozess nicht nur ihr „gutes Recht“ im Auge haben, sondern auch die weichen Faktoren eines Verfahrens ins Kalkül ziehen. Der Zivilprozess als „Business Case“? „Es ist oft einfacher, den Mandanten in seiner Auffassung zu bestärken, als ihm die `Risiken und Nebenwirkungen` eines Prozesses aufzuzeigen. Genau dies ist aber Aufgabe des Anwaltes!“, ist Marius Breucker überzeugt. Nur wer die Schwächen kennt, so die Schlussfolgerung, kann ihnen wirksam begegnen. Und nur wer rechtzeitig auch auf die Begleitgeräusche eines Verfahrens hört, kann sachgerechte Entscheidungen treffen und seine Prozesschancen erhöhen.

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