Pechstein-Urteil stellt Sportgerichtsbarkeit infrage – Nachrichten – DIE WELT

München – Claudia Pechstein erhält keinen Cent Schadenersatz, könnte aber ein «Beben» für die Sportgerichtsbarkeit ausgelöst haben.

Klägerin

Das Landgericht München I wies zwar die Klage der Berliner Eisschnelllauf-Olympiasiegerin gegen den Eislauf-Weltverband ISU und die Deutsche Eisschnelllauf-Gemeinschaft DESG ab, stellte mit seinem Urteil aber das gesamte System der Sportgerichtsbarkeit in Deutschland infrage. Die 37. Kammer des Zivilgerichts erklärte die geschlossenen Schiedsvereinbarungen Pechsteins mit den Verbänden für unwirksam.

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